Wolga (Волга) eine russische Automarke.

!!! noch nicht überarbeitet und ohne Bilder !!!

GAZ

Gorkowski Awtomobilny Zawod

 

Der Wolga wird von der russischen Automobilfabrik GAZ im zentralrussischen Nischni Nowgorod  ( von 1932 bis 1990 Gorki) hergestellt.

 

Aufgrund des Fünfjahresplanes (1928 - 1932) bekam die wenig entwickelte Automobilindustrie besondere Aufmerksamkeit. 1929 unterzeichnete der Oberste Wirtschaftssowjet ein Vertrag mit dem amerikanischen Autobauer Ford. Russland importierte die Produktionsanlagen von Ford und übernahm die Lizenzen für die ersten Modelle.

 

Im Jahr 1930 wurde mit den Bau der Fabrikanlagen im zentralrussischen Nischni Nowgorod  ( von 1932 bis 1990 Gorki) begonnen und 1932 lief die Produktion an. Die GAZ hatte von Anfang an Schwierigkeiten mit der Produktion. Im Jahr 1932 wurden nur 24000 von 140000 geplanten Ford Kopien gebaut. Im Jahr 1935 endete der Vertrag mit Ford und GAZ baute eigenständig "seine" Modelle weiter. Der GAZ A und der GAZ AA waren wichtig für die Entwicklung der Automobilindustrie in Russland. Die Fahrzeuge wurden den russischen Verhältnissen angepasst und bei der dreiachsige Variante (GAZ AAA) wurde ab 1934 die Nutzlast erhöht. Es wurden Holzvergaßer (Holzgasgeneratoren) eingebaut und Fahrzeuge (Raupen) für unwegsames Gelände entwickelt.

 

GAZ wurde eine der größten Automobilhersteller der Sowjetunion. In den Vorkriegsjahren wurden vor allem Lastwagen (GAZ AA; 1,5 t) aber auch PKWs wie den GAZ - A oder dem M1 gebaut. Der M-1 wurde auch als Emka bezeichnet und wurde auf der Basis des Ford V8 40 gebaut.

 

 

 

GAZ  A

Die Kopien das Ford Modell A  verließen ab 1932 das russische Werk in Gorki. Der Gazik , wie er auch genannt wurde, ist nur an wenigen Außenteilen (fehlende Hupe, Kühlergrill) vom Original zu unterscheiden. das Kupplungsgehäuse und die Lenkung wurden von GAZ verstärkt. GAZ baute von 1932 bis 1935 ca. 100 000 Fahrzeuge. Dabei  fanden die Weiterentwicklungen von Ford keine Beachtung.  Der Gazik wurde bis in die 50iger Jahre fast unverändert weiter gebaut. Aufgrund von Materialknappheit wurde das Stoffdach eingespart. Weiterhin wurde nur noch ein Scheinwerfer vorne eingebaut und die Vorderbremsen sind weggefallen. Die Türen wurden aus Holz hergestellt.

 

Während des großen vaterländischen Krieges produziert die GAZ für die Kriegsindustrie.

 

GAZ 20 (Pobeda)

победа, russisch für Sieg

 

Im Jahr 1943 bekam die Automobilfabrik in Gorki den Regierungsauftrag ein neuen PKW zu entwickeln. Die ersten Entwürfe aus dem Jahre 1943 zeigen bereits die neuartige Pontonkarosserie, aber die Gestaltung der Fahrzeugzelle und die Antriebskomponenten tragen noch die Züge der 30iger Jahre nach dem Muster des Opel Kapitän. Das Design folgte der Zeit der 40iger Jahre und ähnelt stark dem Chevrolet.

In der Entwicklungsphase trug das Auto den Namen GAZ  M-25, später kam dann die Modellbezeichnung 20

 

Der Pobeda wurde nach dem zweiten Weltkrieg (großer vaterländischer Krieg) gebaut. Die Serienproduktion begann am 28. Juni 1946, der Name des Autos wurde angesichts des Ausganges des 2. Weltkrieges von „Rodina“ auf „Pobeda“ geändert. Er hatte ein abfallendes Heck und einen 4 Zylinder Motor und bekam die Bezeichnung M-20.

 

 

Bei der Planung waren ein Sechs- und ein Vierzylindermotor vorgesehen. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Entwicklung des Sechszylinders eingestellt. Daraus ergab sich die wesentlichste Unzulänglichkeit des Pobeda, die Untermotorisierung. Ein Problem, mit dem bereits die Vorgänger GAZ M-1 (Vierzylinder) und GAZ 11-73 (modernisierter M-1 mit 6 Zylindern) zu kämpfen hatten.

 

Die Erprobungsfahrzeuge unterschieden sich zunächst noch von der Serie. So hatten diese beispielsweise äußerlich erkennbar einen dreiteiligen Kühlergrill sowie nach hinten öffnende Fondtüren.  Während der Produktion der ersten Serie traten konstruktive Unzulänglichkeiten an den Fahrzeugen und im Produktionsablauf auf. Noch nie zuvor wurde in der Sowjetunion ein Auto in derart hohen Stückzahlen produziert. Das führte dazu, dass 1948 die Produktion vorübergehend gestoppt wurde, um diese Mängel zu beheben. Im Jahre 1949 wurde die Produktion des modernisierten Pobeda wieder aufgenommen.

 

Als der erste Pobeda das Werk verlassen hat, konnte man durchaus sagen das dieser ein modernes Fahrzeug war. Seine Robustheit zeichnete den Pobeda besonderst aus obwohl die Ventile und Stoßdämpfer nicht von langer Haltbarkeit waren.

 

Anfang der 50iger Jahre zeigte sich im Vergleich mit vielen Neuentwicklungen die mangelnde Funktionalität seiner Karosserieform.

 

Auch der mechanische Teil war in der zweiten Hälfte der 50iger Jahre im internationalen Vergleich nicht mehr zeitgemäß. Da halfen auch die technischen Veränderungen in den 50 iger Jahren nicht um auf den westlichen Markt mit halten zu können.

 

Im Jahre 1950 erhielt der Pobeda ein neues teilsynchronisiertes Getriebe, womit man sich von der Lenkradschaltung verabschiedete. 1955 wurde er einer umfassenderen Modernisierung unterzogen. Neben zahlreichen Detailänderungen wurde die Gestaltung des Kühlergrills dem Geschmack der 50iger Jahre angepasst und ein neuer Vergaser (Motorleistung jetzt 52 PS) eingebaut. Seit 1951 wurde an einem Nachfolger des Pobeda gearbeitet – Arbeitstitel GAZ M-21 – Pobeda II. Die Bezeichnung des Projektes wurde später in „Swesda“ (Stern) und anschließend in „Wolga“ geändert. Dessen Produktion begann im Jahre 1956, der Pobeda wurde parallel bis 1958 gefertigt. Es entstanden 235.997 Exemplare.

 

1958 wurden für das Militär 4677 Stück Allrad-PKW GAZ M-72 gebaut; im Prinzip ein GAZ-69 mit Pobeda-Karosse. Für die damalige Zeit sensationell: ein Allradler mit PKW-Komfort.

 

Der Pobeda war das erste sowjetische Auto mit „elektrischen Helferlein“, zum Beispiel einem Innenraumlüfter.

Der Motor des Pobeda fand in den ersten 2000 Exemplaren des GAZ M-21 „Wolga“ noch eine Verwendung. Diese Variante ist heute ein gesuchtes Sammlerexemplar. Der Motor verträgt Sprit mit einer Klopffestigkeit von etwa 66 Oktan.

 

Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 45 Sekunden, im Stadtverkehr lässt sich der Pobeda jedoch spritzig bewegen, da der Motor schon aus niedrigen Drehzahlen zieht.

 

In  Polen wurde der Pobeda unter dem Namen Warszawa ab 1951 gebaut, zunächst in unveränderter Form. Der erste Warszawa entsprach exakt dem Pobeda. Die Produktion in Polen wurde auch fortgesetzt, nachdem der Pobeda in der Sowjetunion durch den Wolga abgelöst wurde. 1964 erschien dann der modernisierte Warszawa 203 mit Stufenheck-Karosserie und als Kombi. Bis 1973 wurden insgesamt zirka 250.000 Exemplare gebaut.

Der Warszawa, der sich fast 19 Jahre im Besitz von Karol Józef Wojtyła (Papst Johannes Paul II.) befand, wurde im Juni 2006 bei eBay für 98.900 US-$ verkauft.

 

Seit 1951 wurde an einem Nachfolger des Pobeda gearbeitet – Arbeitstitel GAZ M-21 – Pobeda II. Die Bezeichnung des Projektes wurde später in „Swesda“ (Stern) und anschließend in „Wolga“ geändert. Dessen Produktion begann im Jahre 1956, der Pobeda wurde parallel bis 1958 gefertigt. Es entstanden 235.997 Exemplare.

 

GAZ-21

In den alten osteuropäischen Staaten galt der Wolga als Oberklassemodell. In der UdSSR wurde der Wolga meist als Behördenfahrzeug oder Taxi benutzt, wie auch in der früheren DDR. In den Staaten des ehemaligen Ostblocks haben Wolga-Taxis 18 Jahre nach der Wende Seltenheitswert.

Der Wolga GAZ-21 wurde auch in westliche Länder exportiert und fand vor allem in den skandinavischen Ländern Kunden. Später wurden kleinere Stückzahlen aufgrund des Spritverbrauchs in Belgien bei Scaldia mit Dieselmotoren von Perkins und Peugeot ausgestattet.

 

Das erste Auto mit dem Namen Wolga wurde wie bereits erwähnt ab 1956 produziert und war der Nachfolger des GAZ-20 (Pobeda), von dem einige Teile übernommen wurden. Da der GAZ-21 auf denselben Fertigungsanlagen wie der Pobeda gebaut wurde übernahm er anfangs Baugruppen des M 20.

Vom Wolga M 21 wurden zwischen 1956 und 1971 drei Modelle gebaut. Der Kühlergrill der bis 1958 gebauten Version weist 3 horizontale Rippen auf, in deren Mitte der Sowjet Stern eingefasst ist. In der unteren Leiste, die bis auf den Kotflügel reicht, sind die Blinker. Merkmal im Innenraum ist ein lackiertes Armaturenbrett, unter dem sich rechts die Motorhaubenentriegelung befindet. Die zwischen 1958 und 1963 gebauten Autos wurden mit einer breiten Chromzierleiste an der Motorhaubenvorderkante und einem vertikal verrippten Kühlergrill ausgestattet. Unter dem teilweise kunstlederbespannten Armaturenbrett befindet sich die Motorhaubenentriegelung nun links, der Himmel ist meist mit Kunst- statt Textilstoff bespannt. In der letzten bis 1971 gebauten Version hat der Wolga einen Kühlergrill mit schmaleren Rippen und leichten Knick. Die vorderen Blinker sind seitlich weiter herumgezogen, die Stoßstangen müssen ohne Hörner auskommen und die Heckleuchten sowie die hinteren Kennzeichenbeleuchtung haben sich geändert. Am fahrwerk wurde von Hebel auf Teleskopstoßdämpfer umgestellt und die Zentralschmierung der Vorderachse ist weg gefallen ( nun 17 Schmiernippel).

Fortsetzung und Bilder folgt

 

Wolga GAZ - 24

 

 

 

Wolga 31

 

Siber


 

Die aktuelleSituation

Bild Zeitung über GAZ



 

 

Zukunft

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Peter Weidling

 

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